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Die Vielfalt des "Historismus" Quartier, Impressionen

Goethestraße, Ecke Kistnerstraße


 Frenssenstraße
Im Gegensatz zu den anderen Bremerhavener Stadtteilen, die bei den Bombenangriffen des Jahres 1944 großflächig zerstört wurden, und die nach dem Krieg mit schlichten, uniformen  Neubauten wieder aufgebaut wurden, bietet das Stadtbild im Quartier "Goethestraße" einen äußerst vielseitigen Anblick.

Typisch für die Gründerzeit bis hin zum Ende der zwanziger Jahre ist der "Historismus" genannte Baustil. Dabei handelt es sich um eine große Vielfalt von Nachempfindungen der Baustile vergangener Epochen. Barock, Klassizismus oder Jugenstil sind daher oft einvernehmlich beieinanderstehend zu finden.

Diesbezüglich befindet sich das Quartier in guter Gesellschaft mit bekannten Gebäuden wie dem Nauener Tor in Potsdam, dem Schloss Stolzenfels bei Koblenz, der Neoromanische Pauluskirche in Basel, dem Schloss Braunfels im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis, dem Erfurter Rathaus, der Herz-Jesu-Kirche in Graz oder dem Schloss Drachenburg auf dem Drachenfels am Rhein.